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Das Paradies der letzten Fünfhundert |
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DIE ANDAMANEN |
| War das Wetter in Madras, wo wir am
Morgen den indischen Subkontinent verlassen haben,
noch sehr schön, so stauen sich vor den Andamanen,
die 1100 km von der indischen Ostküste entfernt
mitten in der Bucht von Bengalen liegen,
regenschwere Wolken. Die Spannung steigt. Werden
sich unsere Erwartungen erfüllen? Beim tiefen Anflug
auf Port Blair ein paar hundert Meter über dem Meer
öffnen sich die Wolken und tauchen unvermittelt die
ersten Inseln auf; der Eindruck aus der
Vogelperspektive ist phantastisch: unter uns liegt
ein dichter, grüner Vegetationsteppich; scheinbar
gibt es noch viel Regenwald und darum herum
übertrifft smaragd-grünes, klares Wasser und die
unter der Wasseroberfläche liegenden Korallenriffe
sämtliche Abbildungen in Reiseprospekten. Wir landen
sehr sicher auf der kurzen Piste des verschlafenen
Flughafens bei Port Blair. Schnell wird eine Art
selbst gezimmerte Leiter ans Flugzeug gerollt und
wir steigen aus. 1986 sind wir
noch beinahe die einzigen Touristen.
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